Kassetten Produktion um 1970
1. Mit diesen 16 Kopiermaschinen wurde das Band bespielt, das später in die Kassetten eingelegt wurde. Schon damals nannte man die großen Spulen "Pfannkuchen" - wie heute. Sobald das Band für eine Kassette zu Ende war, kam ein Signalton (der sogenannte "Cue"). Jeder "Pfannkuchen" enthielt die Bänder für ca. vierzig Kassetten. Übrigens: Kopiert wurde mit achtfach überhöhter Geschwindigkeit. Heute: 32fach!
2. An winzigen Tischen wurde das "Pfannkuchen"- Band auf die kleinen Wickel überspult, die später in die Kassetten eingelegt wurden. Ein Nähmaschinen-Motörchen trieb den Wickelkern an. Eine Frau schaffte etwa 300 Kassetten am Tag. In den ersten Jahren wurden, nachdem die Nachfrage anstieg, auch Heimarbeiterinnen beschäftigt.
3. Heute werden Leerkassetten fertig montiert und mit eingezogenem Vor- und Nachspann geliefert. Damals mussten die zehn Teile von Hand zusammengefügt werden: Die Bandwickel wurden mit Umlenkröllchen, Folien, Abschirmblech und Andruckfilz in die Kassettenhälften eingelegt, danach presste ein Maschinchen Ober- und Unterteile zusammen.
4. Elf Frauen arbeiteten in der ersten MC-Fertigungshalle: Sechs montierten die Kassetten, fünf waren für das Etikettieren und Verpacken zuständig. Etikettiert wurde übrigens - ebenfalls anders als heute - bevor das Band in die Kassette kam. Es war ein leidiges Problem: Die Kassetten wurden in das Lösungsmittel Trichloräthylen getaucht. Dadurch löste sich die Kunststoffoberfläche leicht ab, so dass das Papieretikett haften blieb. Die Frauen, die diese Etikettierarbeiten vornahmen, klagten oft über Kopfschmerzen. Vorbei - heute werden die Kassetten umweltfreundlich bedruckt.
So wurde die MC-Fertigung modernisiert:
1976: Anschaffung von - nach und nach - 22 Konfektionier-Tischautomaten.
1981: Vier King-Hochleistungsautomaten kommen dazu.
1985/86: 16 Tapematic-Hochleistungsautomaten werden angeschafft. Die bislang noch zusätzlich benutzten 22 Tischautomaten kommen nur noch saisonal zum Einsatz.
2. An winzigen Tischen wurde das "Pfannkuchen"- Band auf die kleinen Wickel überspult, die später in die Kassetten eingelegt wurden. Ein Nähmaschinen-Motörchen trieb den Wickelkern an. Eine Frau schaffte etwa 300 Kassetten am Tag. In den ersten Jahren wurden, nachdem die Nachfrage anstieg, auch Heimarbeiterinnen beschäftigt.
3. Heute werden Leerkassetten fertig montiert und mit eingezogenem Vor- und Nachspann geliefert. Damals mussten die zehn Teile von Hand zusammengefügt werden: Die Bandwickel wurden mit Umlenkröllchen, Folien, Abschirmblech und Andruckfilz in die Kassettenhälften eingelegt, danach presste ein Maschinchen Ober- und Unterteile zusammen.
4. Elf Frauen arbeiteten in der ersten MC-Fertigungshalle: Sechs montierten die Kassetten, fünf waren für das Etikettieren und Verpacken zuständig. Etikettiert wurde übrigens - ebenfalls anders als heute - bevor das Band in die Kassette kam. Es war ein leidiges Problem: Die Kassetten wurden in das Lösungsmittel Trichloräthylen getaucht. Dadurch löste sich die Kunststoffoberfläche leicht ab, so dass das Papieretikett haften blieb. Die Frauen, die diese Etikettierarbeiten vornahmen, klagten oft über Kopfschmerzen. Vorbei - heute werden die Kassetten umweltfreundlich bedruckt.
So wurde die MC-Fertigung modernisiert:
1976: Anschaffung von - nach und nach - 22 Konfektionier-Tischautomaten.
1981: Vier King-Hochleistungsautomaten kommen dazu.
1985/86: 16 Tapematic-Hochleistungsautomaten werden angeschafft. Die bislang noch zusätzlich benutzten 22 Tischautomaten kommen nur noch saisonal zum Einsatz.